Schauspieler und Mitwirkende des Kronacher Freilicht-Theaters

Ensemble 2019

 

Stefanie Masnik Fototgraf Hannes CasparStefanie Masnik

 

Stefanie Masnik wurde am 03.10.1990 in Cottbus geboren. Ihre Liebe zum Theater und zur Bühne entdeckte sie als Statistin, Mitglied im Jugendclub und später in kleineren Rollen im dortigen Staatstheater. 2010 begann sie ihr Schauspielstudium an der Schauspielschule Charlottenburg in Berlin. Bereits während des Studiums war sie im Studiotheater Charlottenburg als „Mrs. Smith“ in Ionescos´ „Die kahle Sängerin“ zu sehen. Nachdem sie im Juli 2013 ihr Schauspielstudium erfolgreich abschloss, wurde sie kurz darauf beim Weimarer Kulturexpress engagiert, für den sie bis zum Jahr 2016 auf der Bühne stand. Dort spielte sie in drei Produktionen mit mehr als 300 Vorstellungen vor Jugendlichen verschiedenen Alters in ganz Deutschland. Ihr Weg führte sie schließlich 2016 und 2017 nach Bautzen zum "Sorbischen National- Ensemble". Dort wurde sie als Gast in der Rolle der Woda für die Freilichtproduktion "Spreewälder Sagennacht" unter der Regie von Stefan Haufe engagiert.
Weitere Stationen als Schauspielerin waren für sie das Theater Paderborn und das Mecklenburgische Staatstheater. Bei den Rosenberg Festspielen ist Stefanie Masnik heuer zum dritten Mal dabei. Neben der Bühne arbeitet die Berlinerin regelmäßig als Synchronsprecherin.

 


Ensemble Bildrechte Klaus MeileKlaus Meile

 

Klaus Meile wurde in Bayreuth geboren. Erste Schritte als Jungschauspieler unternahm er in Rollen klassischer Komödien von Molière, Goldoni und Shakespeare im Ensemble der Studiobühne Bayreuth. Klaus ließ sich am Konservatorium Wien u. am renommierten Max-Reinhardt-Seminar in Gesang und Schauspiel ausbilden. Eine besondere Erfahrung für ihn war in den Jahren 2002 und 2003 die große Musical-Produktion (dt.-sprach. Erstaufführung) von „TITANIC - Das Musical“ am Hamburger Theater Neue Flora. Über sechs Sommerspielzeiten hinweg war Klaus bei den Burgfestspielen im schwäbischen Jagsthausen verpflichtet: in Goethes Dramen „Götz von Berlichingen“ u. „Faust I“ und weiteren Stücken wie z.B. Lessings „Nathan der Weise“ oder in „Pinocchio“ u. „Der Diener zweier Herren“. Weitere Engagements: Schlossfestspiele Ettlingen, Metropoltheater München, „Theater im Freilicht-Museum“ am Landestheater Detmold/Westf. sowie Schauspiel- u. Musiktheaterproduktionen in Fürth, Landshut und Hof. Darüber hinaus agiert Klaus Meile als vielseitiger Darsteller auch vor der Kamera bei Film- u. Fernseh-Produktionen. Seit mehreren Jahren ist er Mitglied der Nürnberger Pocket Opera Company. Darüberhinaus ist er als Theater-Coach tätig. Der Schauspieler, der bereits 2017 bei den Rosenberg Festspielen u.a. im Kinderstück "Das Dschungelbuch" als „Balu der Bär“ debütierte, liebt es, einen schattigen Platz im Biergarten der „Bastion Marie“ aufzusuchen, um dort einen Cappuccino zu genießen und nach der Vorstellung: ein fränkisches Bier (vom Fass!).

 


Gregor Nöllen Bildrechte: Sebastian Stolz www.filmwild.deGregor Nöllen

 

Gregor Nöllen wurde 1971 am Niederrhein geboren. Von 1992-95 absolvierte er Schauspielausbildung in Berlin.
Sein erstes Engagement führte ans Mecklenburgische Landestheater. Dort spielte er bis 2007 u.a. die Titelrolle in Kleists „Amphitryon“, Romeo in „Romeo und Julia“, Puck im „Sommernachtstraum“, Roller/Kosinski in „Die Räuber“, Dr. Spivey in „Einer flog über das Kuckucksnest“, Kevin in „Ladies Night“, Danton in „Danton 1.0.1“, Kreon in „Antigone“, Herr van Daan in „Das Tagebuch der Anne Frank“ und viele andere mehr.
Von 2008 bis 2011 gehörte er zum Schauspielensemble des Theaters Erfurt. Hier war er u.a. als Cléanthe/Valère in „Der Geizige“, als Victor Flemming in „Mondlicht und Magnolien“, als Wagner im „Urfaust“ und als Piccolo im „Weißen Rössl“ zu erleben.
Anschließend war er bis 2017 Ensemblemitglied des Schauspiels Eisenach. Wichtige Produktionen waren hier „Amadeus“ (Salieri), „Im weißen Rössl“ (Gieseke), „Woyzeck“ (Hauptmann), „Die 39 Stufen“, „Tschick“, „Liebelei“ und „Das Interview“.
2018 gastierte er am Meininger Staatstheater in den Inszenierungen „Das Interview“ und „Ariadne auf Naxos“ (Haushofmeister), sowie an der Hamburger Kammeroper als Baron Zeta in der „Lustigen Witwe“.
Im selben Jahr gab er ein Debüt als „Don Camillo“ bei den Rosenberg Festspielen. Außerdem war er im Rahmen der KammerTheaterTage mit seiner szenischen Lesung von Goethes „Reineke Fuchs“ zu erleben.

 


Tom Ohnerast

 

Tom Ohnerast wurde 1987 in Hessen geboren, wuchs in Bayern auf und absolvierte zwischen 2008 und 2012 sein Schauspielstudium an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn. Zu seinen Fähigkeiten zählen Akrobatik, szenisches Fechten und Bühnenkampf. Der junge Schauspieler war schon in verschiedenen Produktionen zu erleben, so als Merkel-Franz in „Kasimir und Karoline“ an den Theatern in Bonn und Konstanz, als Oskar in "Rico, Oskar und die Tieferschatten" am Jungen Staatstheater Wiesbaden und als Ullrich in „Der Mann der sich nicht traut“ am Winterhuder Fährhaus in Hamburg und am Kurfürstendamm. Er gastiert regelmäßig an den städtischen Bühnen Münster und am Oldenburgischen Staatstheater. 2017 überzeugte er bei den Rosenberg Festspielen u.a. als Mogli in "Das Dschungelbuch". 2011 wurde er als Deutscher Meister im szenischen Fechten, Kategorie „Mantel und Degen/Gruppe” ausgezeichnet, und gelegentlich unterrichtet und inszeniert er an der freien Waldorfschule in Aurich.

 


Dennis PfuhlDennis Pfuhl

 

Dennis Pfuhl wurde im hessischen Rüsselsheim am Main geboren, wo er auch aufwuchs. Nach Beendigung der Realschule und einer Ausbildung zum Tischlergesellen, drückte er erneut die Schulbank und machte am Abendgymnasium Neu-Isenburg erste Bühnenerfahrungen. Nach erworbenem Abitur besuchte er die staatlich anerkannte Schauspielschule Mainz und war danach in zahlreichen Produktionen im Rhein-Main-Gebiet zu sehen, u.a. an den Staatstheatern Mainz und Darmstadt, den Städtischen Bühnen Frankfurt, dem Volkstheater Frankfurt und den Burgfestspielen Bad Vilbel. Darauf folge ein sechsjähriges Engagement am Eduard-von-Winterstein Theater Annaberg-Buchholz. Dort war er sowohl im Schauspiel als auch in Musicalproduktionen zu sehen: als Lehrer in „Der Besuch den alten Dame“, Heilbutt in „Kleiner Mann was nun“ , als Hahn in „Die Bremer Stadtmusikanten“, Rocky in „Die Rocky Horror Show“, als Feldprediger in „Mutter Courage und ihre Kinder“, als Marc Uwe in „Die Känguru Chroniken“, als Flaut/Thisbe in „Ein Sommernachtstraum“ sowie als Daniel Dareus in „Wie im Himmel“. Seit der Spielzeit 2017/18 ist er als freier Schauspieler tätig und zur Zeit in den Mainzer Kammerspielen in Lutz Hübners „Willkommen“ zu sehen. Im Sommer 2018 war Dennis Pfuhl zum ersten Mal Ensemblemitglied bei den Rosenberg Festspielen.

 


Fabian Quast

 

Fabian Quast wurde 1990 in Leipzig geboren.
Bereits als Schüler sammelte er erste Schauspielerfahrungen, zum Beispiel in der schulischen Theater AG sowie als Synchronsprecher und beim Fernsehen. Im Jahr 2008 wirkte er bei „SoKo Leipzig“ und dem „Kindertatort“ mit.
Von 2009 bis 2013 absolvierte Fabian Quast seine Ausbildung an der Theaterakademie Vorpommern in Zinnowitz. Anschließend wurde er festes Ensemblemitglied bei der Theater und Orchester GmbH, ab 2018/19 als Gast in: Charleys Tante (Jack Chesney) | Die Dreigroschenoper (Filch/Smith)

 

 


Rosenberg Festspiele Ensemble Susanne Rösch Fotografin Barbara KödelSusanne Rösch

 

Susanne Rösch wurde 1985 in Hannover geboren und besuchte nach dem Abitur die Berliner Schule für Schauspiel in Berlin. Der Ausbildung schloss sich ein Engagement am Nordharzer Städtebundtheater in Halberstadt/Quedlinburg an, welches vier Jahre dauerte. Wichtige Rollen waren hier für sie u.a. Luise in Kabale und Liebe, Amalia in den Räubern, Ronja Räubertochter, Pippi Langstrumpf und Stephen Hawking in der europäischen Erstaufführung von End Days. Monatlich veranstaltete sie drei Jahre lang Lesungen für Kinder in der Bibliothek. Sie erarbeitete ein Solo-Programm, in dem sie die Lyrikerin Mascha Kaléko darstellte und spielte in weiteren freien Projekten. Seit 2012 ist Susanne Rösch freischaffend und war für ein halbes Jahr Theaterpädagogin am Mecklenburgischen Staatstheater. 2017 spielte sie neben anderen Rollen die Mirandolina bei den Rosenberg Festspielen. Sie lebt mit Freund und Kind in Schwerin und gastiert u.a. am jungen Staatstheater Parchim. Im Herbst 2018 feierte sie mit ihrem Soloprogramm "Mondscheintarif" Premiere bei den KammerTheaterTagen. Mit jenem Programm ist sie nun in mehreren Städten unterwegs.