Schauspieler und Mitwirkende des Kronacher Freilicht-Theaters

Ensemble 2018

Daniela IlianDaniela Ilian

 

Ihre Schauspiel- Ausbildung erhielt Daniela Ilian am Mozarteum, Salzburg und am Lee Strasberg Theatre & Film Institute, New York. Seit Jahrzehnten schon steht sie sehr erfolgreich auf vielen deutschen und österreichischen Bühnen, und ihre Rollen umfassen nahezu die gesamte Bandbreite des Theaters. So spielte sie unter anderem die Martha in „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“, die Lady Bracknell in „Bunbury“, die Paulina in „Der Tod und das Mädchen“ und die Lily Harrison in „Sechs Tanzstunden in sechs Wochen“ Die österreichische Schauspielerin war für etliche Fernseh- Serien und Kurzfilme engagiert, unter anderem in „SOKO Kitzbühel“, „Julia, eine ungewöhnliche Frau“ und „Für tot erklärt“. Auch im großen Kino ist sie zu sehen, wie etwa als Sister Zahn in „The Errand Of Angels“ (USA) oder als Betty in „Betty und die Mädels“. Die gebürtige Tirolerin lebt schon seit Jahren in Wien. Ihre besondere Liebe aber gilt dem „Big Apple“ New York, eine Stadt, die sie besucht, so oft es ihre Zeit erlaubt. Im Sommer 2016 spielte sie zum ersten Mal bei den Rosenberg Festspielen, unter anderem die Titelrolle in Dürrenmatts tragischer Komödie „Der Besuch der alten Dame“.

 


Lutz LeyhLutz Leyh

 

Geboren und aufgewachsen ist Lutz Leyh im schönen Thüringer Wald. Als Kind sammelte er erste Theatererfahrung am Meininger Theater. Die Schauspielausbildung absolvierte er von 1986-90 an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg. Da er seitdem auf sehr vielen Bühnen zwischen Tübingen und Kiel unterwegs war, hier nur einige Höhepunkte seiner schauspielerischen Tätigkeit. Lutz Leyh war festes Ensemblemitglied am Mecklenburgischen Landestheater Parchim sowie am Volkstheater Rostock. Er hat langjährige Erfahrung im Freiluft-Theater, z.B." LUTHER- Das Schauspiel" in Eisenach, "Der kleine Prinz" in Kiel, "Rebellion-Das Müntzerspiel" in Mühlhausen "Pippi Langstrumpf" in Regensburg u.a. von 2010- 2016 war er freiberuflich mit eigenen Inszenierungen und Stücken, z.B. "War das jetzt schon Sex", "Der letzte Raucher", "Kann denn Liebe Sünde sein" u.v.a. unterwegs. 2016- 17 war er Ensemblemitglied beim Udo-Lindenberg-Musical "Hinterm Horizont" am Stage Operettenhaus Hamburg.


 

Jürgen Malcher

Jürgen Malcher

 

-Schauspieler in freien Theatergruppen-
Zahlreiche Tätigkeiten in freien und Mundarttheatergruppen. Spielte unter anderem in „Der fränkische Jedermann“ von Fitzgerald Kusz, Bertolt Brechts „Der kaukasische Kreidekreis“ und Carlo Goldonis „Der Diener zweier Herren“.
Im Schauspielverein „Das Kaleidoskop“ Mitwirkung in Dürrenmatts „Die Physiker“ sowie in Benatzkys „Im weißen Rössl“. Bei den Rosenberg-Festspielen 2016 spielte er in William Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“ die Rolle des Grumio und in Ottfried Preußlers „Die kleine Hexe“ den „Billigen Jakob“, und 2017 war er auf dem Rosenberg in mehreren Rollen in "Das Wirtshaus im Spessart" zu sehen. Außerdem ist Jürgen Malcher seit 2017 Ensemblemitglied der Werkbühne für den Landkreis Kronach. 

 


Stefanie Masnik

 

Stefanie Masnik wurde am 03.10.1990 in Cottbus geboren. Ihre Liebe zum Theater und zur Bühne entdeckte sie als Statistin, Mitglied im Jugendclub und später in kleineren Rollen im dortigen Staatstheater. 2010 begann sie ihr Schauspielstudium an der Schauspielschule Charlottenburg in Berlin. Bereits während des Studiums war sie im Studiotheater Charlottenburg als „Mrs. Smith“ in Ionescos´ „Die kahle Sängerin“ zu sehen. Nachdem sie im Juli 2013 ihr Schauspielstudium erfolgreich abschloss, wurde sie kurz darauf beim Weimarer Kulturexpress engagiert, für den sie bis zum Jahr 2016 auf der Bühne stand. Dort spielte sie in drei Produktionen mit mehr als 300 Vorstellungen vor Jugendlichen verschiedenen Alters in ganz Deutschland. Ihr Weg führte sie schließlich 2016 und 2017 nach Bautzen zum "Sorbischen National- Ensemble". Dort wurde sie als Gast in der Rolle der Woda für die Freilichtproduktion "Spreewälder Sagennacht" unter der Regie von Stefan Haufe engagiert. Bei den Rosenberg Festspielen ist Stefanie Masnik heuer zum zweiten Mal dabei. 2017 spielte sie unter anderem in "Das Wirtshaus im Spessart" die Lilo-Pulver-Rolle der jungen Gräfin.

 


Klaus Meile

 

Klaus Meile wurde in Bayreuth geboren. Erste Schritte als Jungschauspieler unternahm er in Rollen klassischer Komödien von Molière, Goldoni und Shakespeare im Ensemble der Studiobühne Bayreuth. In den Neunziger Jahren ließ er sich am Konservatorium Wien und am renommierten Max-Reinhardt-Seminar in Gesang und Schauspiel ausbilden. Eine außergewöhnliche Erfahrung war in den Jahren 2002 und 2003 die große Musical-Produktion (dt.-sprachige Erstaufführung) von „TITANIC - Das Musical“ im Hamburger Theater Neue Flora: in über 260 Vorstellungen spielte er u.a. den Multimillionär Guggenheim und den 1.Offizier Murdoch. Über sechs Sommerspielzeiten hinweg war Klaus bei den Burgfestspielen im schwäbischen Jagsthausen verpflichtet: in Goethes Dramen „Götz von Berlichingen“ u. „FAUST I“ und weiteren Stücken wie „Nathan der Weise“, „Pinocchio“, oder „Der Diener zweier Herren“. Weitere Engagements: Schlossfestspiele Ettlingen, Metropoltheater München, „Theater im Freilicht-Museum“ mit dem Landestheater Detmold/Westf. und Schauspiel- u. Musiktheaterproduktionen in Fürth, Landshut, Ansbach und Hof. Darüber hinaus agiert Klaus Meile als vielseitiger Darsteller auch vor der Kamera bei Film- u. Fernseh-Produktionen und seit mehreren Jahren ist er Mitglied der Nürnberger Pocket Opera Company. Der Schauspieler, der bereits 2017 bei den Rosenberg Festspielen u.a. im Kinderstück "Das Dschungelbuch" als Balu der Bär debütierte, liebt es, einen schattigen Platz im Biergarten der „Bastion Marie“ aufzusuchen, um dort einen Cappuccino zu genießen (und nach der Vorstellung ein fränkisches Bier vom Fass!).

 


Gregor Nöllen Bildrechte: Sebastian Stolz www.filmwild.deGregor Nöllen

 

Gregor Nöllen wurde 1971 geboren und stammt aus Dinslaken am Niederrhein. Von 1992–95 absolvierte er seine Schauspielausbildung in Berlin. Im selben Jahr führte ihn sein erstes Engagement zum Mecklenburgischen Landestheater Parchim. Hier gehörte er bis 2007 zum festen Schauspielensemble und spielte u.a. die Titelrolle in Kleists „Amphitryon“, Smirnóff in Tschechows „Der Bär“, Romeo in „Romeo und Julia“, Puck im „Sommernachtstraum“, Roller/Kosinski in „Die Räuber“, Dr. Spivey in „Einer flog über das Kuckucksnest“, Kevin in „Ladies Night“, Güldenstern in „Hamlet“, Danton in „Danton 1.0.1“, Canterville/Gespenst in „Das Gespenst von Canterville“, Kreon in „Antigone“, Herr van Daan in „Das Tagebuch der Anne Frank“, Innokénti in „Die Nacht nach der Abschlussfeier“ und viele andere mehr. Von 2005 bis 2007 war Gregor Nöllen als Martin Luther in „Luther – Das Schauspiel“ beim Eisenacher Lutherfest zu erleben. Von 2008 bis 2011 gehörte er zum Schauspielensemble des Theaters Erfurt. Hier war er u.a. als Cléanthe/Valère in Molières „Der Geizige“, als Victor Flemming in „Mondlicht und Magnolien“, als Wagner im „Urfaust“ und als Mark in „Playback Life“ zu sehen. Anschließend war er bis 2017 festes Ensemblemitglied des Schauspiels Eisenach. Wichtige Produktionen waren hier „Spieltrieb“ (Smutek), „Amadeus“ (Salieri), „Im weißen Rössl“ (Gieseke), „Woyzeck“ (Hauptmann), „Die 39 Stufen“, „Tschick“, „Eine Mittsommernachts-Sexkomödie“, „Liebelei“ und „Das Interview“. Derzeit gastiert er am Meininger Staatstheater in den Inszenierungen „Das Interview“ und „Ariadne auf Naxos“ (Haushofmeister) Gregor Nöllen wirkte in der Fernsehserie „Familie Dr. Kleist“ mit und gastiert mit Lesungen wie „Adressat unbekannt“ von Kressmann Taylor, Goethes „Reineke Fuchs“ und seinem „Lyrischen Herbstspaziergang“.

 


Tom Ohnerast

 

Tom Ohnerast wurde 1987 in Hessen geboren, wuchs in Bayern auf und absolvierte zwischen 2008 und 2012 sein Schauspielstudium an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn. Zu seinen Fähigkeiten zählen Akrobatik, szenisches Fechten und Bühnenkampf. Der junge Schauspieler war schon in verschiedenen Produktionen zu erleben, so als Merkel-Franz in „Kasimir und Karoline“ an den Theatern in Bonn und Konstanz, als Oskar in "Rico, Oskar und die Tieferschatten" am Jungen Staatstheater Wiesbaden und als Ullrich in „Der Mann der sich nicht traut“ am Winterhuder Fährhaus in Hamburg und am Kurfürstendamm. Er gastiert regelmäßig an den städtischen Bühnen Münster und am Oldenburgischen Staatstheater. 2017 überzeugte er bei den Rosenberg Festspielen u.a. als Mogli in "Das Dschungelbuch". 2011 wurde er als Deutscher Meister im szenischen Fechten, Kategorie „Mantel und Degen/Gruppe” ausgezeichnet, und gelegentlich unterrichtet und inszeniert er an der freien Waldorfschule in Aurich.

 


Dennis PfuhlDennis Pfuhl

 

Dennis Pfuhl wurde im hessischen Rüsselsheim am Main geboren, wo er auch aufwuchs. Nach Beendigung der Realschule und einer Ausbildung zum Tischlergesellen, drückte er erneut die Schulbank und machte am Abendgymnasium Neu-Isenburg erste Bühnenerfahrungen. Nach erworbenem Abitur besuchte er die staatlich anerkannte Schauspielschule Mainz und war danach in zahlreichen Produktionen im Rhein-Main-Gebiet zu sehen, u.a. an den Staatstheatern Mainz und Darmstadt, den Städtischen Bühnen Frankfurt, dem Volkstheater Frankfurt und den Burgfestspielen Bad Vilbel. Darauf folge ein sechsjähriges Engagement am Eduard-von-Winterstein Theater Annaberg-Buchholz. Dort war er sowohl im Schauspiel als auch in Musicalproduktionen zu sehen: als Lehrer in „Der Besuch den alten Dame“, Heilbutt in „Kleiner Mann was nun“ , als Hahn in „Die Bremer Stadtmusikanten“, Rocky in „Die Rocky Horror Show“, als Feldprediger in „Mutter Courage und ihre Kinder“, als Marc Uwe in „Die Känguru Chroniken“, als Flaut/Thisbe in „Ein Sommernachtstraum“ sowie als Daniel Dareus in „Wie im Himmel“. Seit der Spielzeit 2017/18 ist er als freier Schauspieler tätig und zur Zeit in den Mainzer Kammerspielen in Lutz Hübners „Willkommen“ zu sehen. Im Sommer 2018 ist Dennis Pfuhl zum ersten Mal Ensemblemitglied bei den Rosenberg Festspielen.

 


Susanne Rösch

 

Susanne Rösch wurde 1985 in Hannover geboren und besuchte nach dem Abitur die Berliner Schule für Schauspiel in Berlin. Der Ausbildung schloss sich ein Engagement am Nordharzer Städtebundtheater in Halberstadt/Quedlinburg an, welches vier Jahre dauerte. Wichtige Rollen waren hier für sie u.a. Luise in Kabale und Liebe, Amalia in den Räubern, Ronja Räubertochter, Pippi Langstrumpf und Stephen Hawking in der europäischen Erstaufführung von End Days. Monatlich veranstaltete sie drei Jahre lang Lesungen für Kinder in der Bibliothek. Sie erarbeitete ein Solo-Programm, in dem sie die Lyrikerin Mascha Kaléko darstellte und spielte in weiteren freien Projekten. Seit 2012 ist Susanne Rösch freischaffend und war für ein halbes Jahr Theaterpädagogin am Mecklenburgischen Staatstheater. 2017 spielte sie neben anderen Rollen die Mirandolina bei den Rosenberg Festspielen. Sie lebt mit Freund und Kind in Schwerin und gastiert u.a. am jungen Staatstheater Parchim.